⚓️ Der erste Monat an Bord

⚓️ Der erste Monat an Bord

Ahoi ihr Lieben! ⚓️

Nach über einem Monat an Bord melde ich mich mit einem neuen Beitrag bei euch. Einerseits vergeht die Zeit hier wie im Flug, andererseits habe ich schon so viel erlebt, dass ich das Gefühl habe, ich wäre seit über einem Jahr an Bord. 

Wie ihr wahrscheinlich alle mitbekommen habt, konnten wir leider nicht wie geplant am ersten November die ersten Gäste in Empfang nehmen. Was machen wir also die ganze Zeit? 

Früh aufstehen lohnt sich 🌞

Wir erwarten die Gäste nun am 6. Dezember und bereiten uns auf diese vor. Dadurch, dass der Großteil unseres Gastgeber-Teams aus Erstfahrern besteht, bietet es sich also an, jegliche Aktionen wie Fit4Drums und Aktiv-Bingo, aber auch Shows wie das Reisequiz und Wer Wird Millionär durchzugehen und zu üben. Für die Crew bieten wir jeden Abend Shuffleboard, Dart und andere Spiele wie zum Beispiel Werwolf oder Exit Games an. Das hilft uns, uns auf die Gäste vorzubereiten, bietet aber auch dem Rest der Crew ein bisschen Abwechslung und Programm. Zudem spielen Abends oft der Pianist oder die Band auf dem Pooldeck oder die DJs legen auf. 

Wir dürfen in unserer Freizeit auch an Sportkursen teilnehmen oder ins Fitnessstudio gehen, im Pool schwimmen und uns sonnen. Auch die Bars und Restaurants haben für uns geöffnet und gegen einen  Aufpreis dürfen wir an manchen Tagen auch die leckeren a la carte Restaurants an Bord testen.

Ein Eis auf dem Pooldeck zur Mittagspause

Ich hab es mir im letzten Monat sehr gut gehen lassen und war im Rossini zum 6 Gänge Menü, im Buffalo für ein leckeres Steak und auch schon zum all you can eat Sushi an der Sushi Bar. Auch der ein oder andere Burger im Best Burger Restaurant und das Bier im Brauhaus waren natürlich dabei 😋.

Auch wenn es nun so klingt, als sei ich den ganzen Tag lang nur mit Essen beschäftigt, wird natürlich an Bord auch gearbeitet. Neben den Gastgeber-Aktionen und Shows sind wir ein- bis dreimal täglich zum Theater-Sanitizing eingeteilt, bei welchem wir mit dem sogenannten three bucket system zuerst mit Seifenlauge, dann Wasser und zuletzt mit Oxivir alle Tische und Geländer im Theatrium wischen. Zudem seaten wir Abends die Shows oder Konzerte im Theatrium. Das bedeutet, dass wir darauf achten, dass die Crewmitglieder (und später dann die Gäste) mindestens 1,5 Meter Abstand zueinander halten. Dazu legen wir auf die freizuhaltenden Plätze jewels einen kleinen Platzhalter. 

Um trotz der Covid-Beschränkungen den Gästen weiterhin ein lustiges und vielfältiges Programm zu bieten, haben wir uns in der ersten Zeit jeder ein Quiz ausgedacht, welches wir gerne mit den Gästen spielen würden. Ich habe mich für ein Krimi-Quiz entschieden, woraus dann wiederum ein ganz neuer Gedanke entstand: 

Eine Krimi-Nacht, bzw. eine Krimi-Rallye an Bord. Gemeinsam mit 2 weiteren Gastgebern habe ich mich also in den letzten Wochen hingesetzt und wir haben uns einen Kriminalfall ausgedacht und dazu einige Rätsel, welche die Gäste zu Ermittlerteams machen, die einen Mordfall lösen sollen. Das ganze müssen wir nun noch einmal abklären und wenn alles wie geplant läuft, dürfen wir unsere Rallye demnächst einmal für die Crew anbieten. Wir hoffen sehr, dass es klappt, da wir uns sehr viel Mühe bei der Sache gegeben haben und das Ganze inklusive der Rätsel schon auf Englisch übersetzt haben, damit auch die nicht-deutschsprachige Crew daran teilnehmen kann. 

Neben Gastgeberin, Putzfrau, Restaurant-Testerin und Kriminalhauptkommissarin war ich in den vergangenen Wochen auch einmal Schauspielerin, bei einem TV Dreh im Fotoshop. Wir durften unter anderem den Ablauf eines Einkaufs und eines Fotoshootings unter Einhaltung der Covid-Maßnahmen demonstrieren. Jeder der mich kennt und vielleicht sogar meinen äußerst professionellen Auftritt bei der Theater-AG in der 8. Klasse miterlebt hat weiß, dass ich ungefähr so gut Schauspielern kann wie Becher beim Bierpong treffen – gar nicht. Trotzdem ist das Video echt gut geworden und das Filmen hat total Spaß gemacht. Ich hätte auch noch einen zweiten Spot drehen dürfen, allerdings lag ich an dem Tag krank im Bett.

Womit wir auch schon bei meinem nächsten Erlebnis an Bord angekommen sind: Kranksein als Crewmitglied. Nicht so cool. 😂

Als ich am Dienstagmorgen mit Magenschmerzen und Übelkeit aufgewacht bin, dachte ich zuerst, dass ich mein am Vorabend neu entdecktes Getränk, die Ginny Bitch (Skinny Bitch nur mit Gin anstelle von Wodka) nicht ganz so gut vertragen hätte. Irgendwie ging es mir aber so schlecht, dass ich als Arzt-o-Phobiker (ja, so heißt das jetzt) sogar freiwillig ins Hospital gegangen bin. Ich hatte zum Glück nichts schlimmes oder ansteckendes, trotzdem wurde ich bis zum nächsten Morgen krank geschrieben, durfte eine Stunde lang an den Tropf und danach erstmal wieder auf meine Kabine. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lang ein Tag auf einer Innenkabine sein kann. Ich durfte sogar Abends zum Essen ins Restaurant da ich wie gesagt nichts ansteckendes hatte und es mir nach der Infusion auch schon um einiges besser ging. Trotzdem bin ich danach direkt wieder zurück auf meine Kabine gegangen, habe die Prime Time statt im Theatrium vom Fernseher aus geschaut und mich danach wieder ins Bett gelegt. Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin hatte ich das Gefühl, ich hätte 7 Jahre an Bord verpasst 😂.

Dennoch tat ein wenig Zeit für mich selbst auch mal sehr gut. Hier an Bord ist man jeden Tag 24 Stunden lang von Menschen umgeben und ich merke manchmal, dass meine geliebte me-time ein wenig zu kurz kommt. In meinen Mittagspausen ziehe ich mich zwar gerne mal für eine Stunde auf das Sonnendeck auf Deck 6 zurück und höre Musik, dennoch bin ich auch da von Menschen umgeben. Da ich mir die Kabine teile, bin ich auch Abends und Nachts nie allein. Was natürlich einerseits schön ist – ich verstehe mich sehr gut mit meiner Cabinmate und freue mich jeden Morgen, wenn wir direkt nach dem Aufwachen erstmal laut loslachen und quatschen. Trotzdem bin ich es als Einzelkind und teilweise auch Einzelgängerin nicht so ganz gewöhnt, rund um die Uhr mit anderen zusammen zu sein. Ich glaube aber, so geht es hier jedem mal. 

Am Ende vom Tag zählt nur, dass wir uns alle sehr gut verstehen und ich weiß, dass ich mich auf jeden und jede in meinem Team verlassen und mit Ihnen Spaß haben kann. Obwohl hier so viele unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen sind wir uns doch alle irgendwie ähnlich und ich freue mich auf die kommenden 3 Monate zusammen. 

Und noch eine kleine Positive Notiz zum Ende: Am ersten Dezember kommt eine ganz besondere Person zu uns ins Team! Meine Freundin Päddy, welche ich beim Basic Safety Training in Hamburg kennen und lieben gelernt habe, steigt zu uns an Bord ♡. 

Vor 5 Wochen hat sie mich noch unter Tränen in Hamburg verabschiedet und sich einerseits für mich gefreut, sich andererseits gewünscht, sie könnte dabei sein. Vor einigen Wochen hat sie dann überraschenderweise auch die Vetragsdaten bekommen und ich kann es kaum abwarten, sie endlich hier zu haben! 

Sea you soon, 

Eure Saskia ⚓️

So sieht harte Arbeit aus 😋

⚓️ And so the adventure begins

⚓️ And so the adventure begins

I found out that a few of you actually google translate my blogposts in order to read them. Since my main reason to start a blog again was to keep my friends and family updated, I’ve decided to write my posts in two languages from now on. So here we go😘:

Ahoi ⚓️

It is really happening! My last couple of days were so exciting, stressful, spontaneous and chaotic that I am just now getting a chance to update you all 😋: I boarded AIDAmar today in Skagen, Denmark. Just yesterday I was sitting in a hotel room in Hamburg, writing my german blogpost, almost exploding of anticipation. But how did I get here?

After I could not go on the ship in march as planned, I checked my mails daily, hoping for a miracle to happen so that I could go on board soon. But nothing happened, so I kind of got used to the thought that I would not leave for my great adventure in 2020. I started working at a primary school and I applied for college for this semester. But we all know the saying „The best things in life happen unexpectedly„, which is exactly what happened: Last Thursday, I was sitting in the car with some friends on the way to get brunch, when I checked my mails for news from the college. And there it was: a mail from the cruise company. AIDAmar – spontaneous slots available! Of course I answered right away, saying that I would be available whenever. Not even 10 minutes later I got a call asking if I could be in Hamburg on Monday and embark the ship in Denmark on Thursday. Without hesitating, I said yes. I was offered a contract for 2 months, but I extended it until February within that same phone call.

The following days brought nothing but chaos. Doctor’s appointments, packing, saying goodbye to friends and family and trying to realize what’s happening. To be honest, I’m still working on that last point 😅.

It was not easy to get an appointment for the Italian medical certificate so last minute. After several phone calls and desperate emails, I finally found a doctor in Frankfurt who was willing to squeeze me in on Friday. Unfortunately, I had to spend 4 hours in the waiting room because they were only able to see me for a couple minutes whenever another patient was done and until the next one came. Additionally, I needed to get some other medication for the next four months, which is why I spent my Friday driving from one doctor to the next until I had everything. There wasn’t much time left for packing that day. In the evening I met up with my friends to go to the mall to buy the last few things I needed.

My suitcase didn’t really feel like being closed though…

My Saturday morning was spent packing with my mom and in the afternoon I went out for dinner with some of my friends. Sunday was supposed to be the last day with my friends, but since my best friend and I weren’t ready to say goodbye yet, she spontaneously decided to drive me to Hamburg with another friend on Monday.

a last selfie with my mom

So instead of taking the train on Monday noon, the three of us started our little road trip in the morning. I couldn’t have been happier! I am so grateful that I got to spend one more day with them and that I didn’t have to travel with my two huge suitcases all by myself. On Monday night we met another one of my friends in Hamburg for dinner and a little bit of sightseeing in the most beautiful city in Germany. I also met some people in the hotel lobby that night that are going to spend these next few months on the ship with me.

Mini road trip with my best friend ♡
If you know me personally, you know that I’d never just walk past a photo booth

When my friends left on Tuesday morning, I realized for the first time that my big adventure was about to begin. I met the other „Gastgeber“ (that’s the position I have on the cruise ship – similar to an entertainer) at breakfast on Tuesday and I couldn’t be more satisfied with our little team. That noon we all did a Covid-test at the hotel.

Our last picture for a long time

Everything went as planned and we got on a bus in Hamburg at 2am this morning. We arrived in Skagen around 9am and boarded the ship. We had to go straight to our cabins, because we are going to be quarantined for the next 14 days. We all got a guest cabin with a balcony, which we won’t be allowed to leave at all for a week. That’s called hard quarantine. After that follows a week of soft quarantine, which means that we get to go to work, but after that we go straight back to our own cabins. During this time we are going to leave Denmark and heading towards the Canaries, which is where we will welcome our first guests in November 😍.

I am so incredibly greateful that my dream of working on a cruise ship is finally coming true and that I get to go on this exciting adventure with so many great people.

I am going to try to keep you updated on here as much as possible. If you want to have further inside into my life on the ship, feel free to check out my instagram!

Sea you soon,

Saskia ♡

⚓️ Es geht endlich los

⚓️ Es geht endlich los

Ahoi ihr Lieben ⚓️

Es geht wirklich los! Die letzten Tage waren bei mir so aufregend, stressig, spontan und durcheinander, dass ich jetzt erst dazu komme, euch einzuweihen 😋: Ich steige morgen in Skagen auf die AIDAmar auf. Gerade sitze ich in meinem Zimmer in einem sehr schönen Hotel in Hamburg und platze beinahe vor Vorfreude! Aber wie kam es jetzt doch dazu?

Nachdem mein Aufstieg im März nicht stattfinden konnte habe ich täglich meine Mails gecheckt, in der Hoffnung, dass ein kleines Wunder geschieht und ich doch bald an Bord kann. Doch es kam und kam nichts, also habe ich mich irgendwann mit dem Gedanken abgefunden, dass ein Aufstieg in 2020 für mich nicht mehr realistisch ist. Ich habe einen Job in einer Grundschule angefangen und mich für das Wintersemester für ein Studium beworben. Doch wir kennen ja alle den Spruch „The best things in life happen unexpectedly“. So war es auch: Als ich am Donnerstagmorgen mit Freunden auf dem Weg zum brunchen war, schaute ich in meine Mails um zu sehen, ob es Neuigkeiten von der Uni gibt. Ich habe erstmal ein paar Sekunden gebraucht, um zu realisieren, dass ganz oben eine Mail mit dem Absender AIDA war: AIDAmar – spontane Slots verfügbar! Natürlich habe ich direkt auf die Mail geantwortet und gesagt, dass ich spontan bereit wäre, aufzusteigen. Keine 10 Minuten später kam der Anruf, ob ich am Montag in Hamburg sein und am Donnerstag in Skagen an Bord gehen könne. Ich habe keine Sekunde gezögert und direkt ja gesagt. Mir wurde ein Vertrag für 2 Monate angeboten, ich habe aber noch im selben Telefonat auf 4 Monate verlängert.

Die nächsten Tage waren das reinste Chaos. Arztbesuche, packen, Freunde treffen, Familie verabschieden und dazu noch realisieren, was gerade passiert. Am letzten Punkt arbeite ich auch tatsächlich noch 😂.

Es war sehr schwierig, auf den letzten Drücker noch einen Termin für die italienische Aufstiegsuntersuchung zu bekommen. Ein Arzt in Frankfurt konnte mich dann schließlich am Freitag noch reinschieben, allerdings saß ich dort knapp 4 Stunden, da ich immer nur zwischen anderen Terminen kurz reinkommen durfte. Zudem musste ich noch meine anderen Medikamente für die nächsten 4 Monate abholen, also sind wir von einem Arzt zum anderen gefahren und es blieb nicht sonderlich viel Zeit zum packen. Abends habe ich mich dann noch mit Freunden getroffen und wir sind ins Einkaufszentrum gefahren, um noch einige letzte Sachen zu besorgen.

Ganz so leicht wollte der Koffer dann doch nicht zu gehen…

Den Samstagmorgen habe ich mit meiner Mama zusammen meine Koffer gepackt und Abends haben mich meine Freunde zum Sushi essen eingeladen. Auch am Sonntag war ich einen Großteil des Tages mit Freunden unterwegs. Dies sollte eigentlich unser letztes Treffen für die nächsten 4 Monate werden. Da meine beste Freundin und ich uns allerdings nicht voneinander trennen konnten, hat sie sich Sonntagnacht spontan dazu entschieden, mich mit einem Freund zusammen am Montag nach Hamburg zu fahren.

Ein letztes Selfie mit meiner Mama 🥰

Anstatt also am Montag um 11 Uhr in Frankfurt in den Zug zu steigen, haben wir Drei uns auf einen spontanen Roadtrip nach Hamburg begeben. Und ich hätte nicht glücklicher sein können! Ich bin so unendlich dankbar, dass ich noch einen ganzen Tag mit den beiden hatte und dass ich nicht ganz alleine mit meinen zwei Riesen Koffern im Zug sein musste. Abends haben wir uns mit einer weiteren Freundin von mir in Hamburg getroffen und sind zusammen Burger essen gegangen und ein bisschen durch Hamburg gelaufen. In der Hotellobby habe ich danach noch einige Leute kennengelernt, die mit mir zusammen am Donnerstag aufsteigen werden.

Mini Roadtrip mit meiner besten Freundin ♡
Am Fotoautomaten sind wir natürlich nicht einfach vorbeigelaufen

Als meine Freunde sich dann am Dienstagmorgen auf den Heimweg gemacht haben, habe ich zum ersten mal wirklich realisiert, dass mein großes Abenteuer jetzt losgeht. Ich habe noch beim Frühstück alle Gastgeber kennengelernt und könnte mit dem „Team“ nicht zufriedener sein. Mittags haben wir dann alle gemeinsam einen Corona Test im Hotel gemacht.

Noch ein letztes müdes und verweintes Selfie zusammen 😂

Wenn alles gut läuft und mein Test negativ zurück kommt geht es also morgen früh um 02:00 mit dem Bus los in Richtung Skagen. Dort werden wir auf die AIDAmar aufsteigen und ab dann erstmal eine Woche in Quarantäne gehen. Wir werden dort vorerst jeder in einer Einzelkabine untergebracht und dürfen diese für eine Woche nicht verlassen. Das ganze nennt sich Hartquarantäne. Danach folgt noch eine Woche Softquarantäne, in welcher wir nur zum Arbeiten die Kabine verlassen werden. Während dieser Zeit fahren wir in Richtung Kanaren, wo wir dann im November die ersten Gäste begrüßen dürfen 🤩.

Ich bin sehr, sehr glücklich, dass mein Traum AIDA nun doch in Erfüllung geht und dankbar, dass ich dieses Abenteuer gemeinsam mit vielen tollen Leuten antreten darf.

Ich werde euch hier so gut es geht auf dem Laufenden halten. Wenn ihr mehr Einblicke in mein Leben an Bord erhalten wollt, schaut auch gerne mal auf meinem Instagram vorbei.

Sea you soon,

Eure Saskia ♡

⚓️ Ich gehe erstmal nicht an Bord…

⚓️ Ich gehe erstmal nicht an Bord…

Ahoi ihr Lieben! ⚓️♡

Wie ihr es euch wahrscheinlich schon denken könnt, werde ich vorerst nicht wie geplant an Bord gehen. Aufgrund von Corona hat AIDA alle Kreuzfahrten bis voraussichtlich Anfang April abgesagt.

Die Crewmitglieder an Bord dürfen soweit ich weiß selbst entscheiden, ob sie auf dem Schiff bleiben oder nach Hause fliegen. Wir, die noch nicht an Bord sind, müssen aber zuhause bleiben.

Diese Information habe ich erst am Montagabend erhalten, deshalb waren meine Koffer schon so gut wie gepackt, ich habe die italienische Aufstiegsuntersuchung gemacht und war dementsprechend umso trauriger, als es hieß, dass vor dem 03.04. kein Crewmitglied mehr aufsteigt.

Einen neuen Vertrag habe ich noch nicht, jedoch wurde mir gesagt, dass für mich immer noch der Einsatz auf der AIDAnova geplant ist, sobald dies wieder möglich ist. Meine Koffer bleiben also gepackt und ich bin bereit für mein Abenteuer. Ich melde mich bei euch, sobald ich mehr weiß.

Sea you soon,

Eure Saskia ♡

🧳 von mir aus kann es losgehen 🗺

⚓️ Meine Route (und mein Überraschungsjob)

⚓️ Meine Route (und mein Überraschungsjob)

Ahoi ihr Lieben ⚓️

Das „lange“ Warten hat ein Ende. Heute Vormittag habe ich endlich meine Vertragsunterlagen von AIDA bekommen. Es sind zwar erst 10 Tage seit dem Bewerbertag vergangen, diese 10 Tage kamen mir aber vor wie eine Ewigkeit. Am Montagmorgen haben die ersten Leute eine Email mit ihren voraussichtlichen Routen und Daten bekommen. Im Laufe des Tages erhielten also alle Ihre Emails, außer mir. Wer mich kennt kann sich schon denken, dass ich natürlich direkt Panik bekommen habe: Was ist, wenn meine Unterlagen nicht angekommen sind? Was ist, wenn ich zur Zeit einfach nicht gebraucht werde? Und, und, und.

Am Dienstag habe ich also direkt angerufen. Ich wurde von einer Nummer zur nächsten weitergeleitet und war nicht gerade erfolgreich. Gegen Mittag habe ich dann einen Rückruf bekommen, mit der Bestätigung für das Basic Safety Training in Hamburg und der Aussage, dass mein Vertrag in den nächsten 2-3 Werktagen ankommen wird.

Nachdem am Mittwochmorgen alle anderen schon ihre Verträge hatten, habe ich noch einmal angerufen und zumindest schon mal das voraussichtliche Datum erfahren.

Nachdem ich also 10 Tage lang rund um die Uhr bei meinen Emails auf „Neue Mails empfangen“ geklickt habe, kam heute Vormittag endlich der Vertrag. Im Nachhinein ging das alles echt schnell aber in dem Moment hat es sich angefühlt wie Monate. 😂

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin schon in 5 Wochen an Bord!

Am 21. März steige ich in Gran Canaria auf die AIDAnova auf. Dort werde ich für zwei Wochen die Kanaren Tour fahren (welche ich im Januar noch als Gast gefahren bin), von dort aus nach Barcelona und ab dann findet ihr mich ich bis zum 18. Juli im Mittelmeer.

Am Anfang hatte ich mir immer gewünscht, dass ich auf ein kleines Schiff komme und nicht direkt auf das sechstgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt. 🙈 Von den meisten Crewmitgliedern hört man aber, dass es auf den großen Schiffen am meisten Spaß macht zu Arbeiten. Ich freue mich also schon sehr auf das Schiff, die Route und vor allem auf das Wetter. ☀️

Eine weitere Sache, auf die ich mich sehr freue ist, dass ich schon drei Leute kenne, die auch auf der Nova arbeiten werden. Ein Mädchen vom Bewerbertag steigt eine Woche nach mir auf und bleibt meine gesamte Reise über mit an Bord. Ab Mai kommt für einen Monat eine Bekannte dazu, die ich mal im Urlaub auf dem Schiff kennengelernt habe und die jetzt Kids und Teens Betreuerin ist. Und dann kommt in meinen letzten zwei Wochen noch ein Crewmitglied aus dem Restaurant dazu, den ich seit meiner Karibik Tour vor drei Jahren kenne.

Kommen wir zur Überraschung:

Ich habe ja schon im letzten Beitrag berichtet, dass ich einen etwas anderen Job bekommen habe als den, für den ich mich beworben hatte. Das hat sich jetzt nochmal geändert und ich bin nun Gastgeberin. Das heißt: keine Kids Disco, Piratenabenteuer und Pyjama Movie Nights mit den Kleinen, sondern Shuffleboard, Volleyball und interaktive Quizze mit den Großen. Zuerst war ich ein wenig irritiert, da das ja schon ein komplett anderer Job ist, mittlerweile freue ich mich aber total darauf und möchte schon gar nicht mehr zurück tauschen. Ich bin sehr gespannt, was ich auf dieser Reise alles erleben werde und freue mich schon riesig auf die Herausforderung.

Was muss ich nun noch alles erledigen?

Die nächsten Wochen werden auf jeden Fall sehr intensiv für mich. Zuerst muss ich mich um alles Vertragliche kümmern und meine Onboarding Checkliste durcharbeiten. Die zweijährige Seediensttauglichkeitsuntersuchung habe ich gestern schon gemacht und bestanden. Als nächstes steht für mich das Basic Training for Service Personnel in Hamburg an. Dieses werde ich vom 24.02. bis zum 29.02 mit zwei weiteren sehr netten Mädels vom Bewerbertag zusammen machen. ☺️ Zusätzlich muss ich noch einige Online Kurse belegen. Vom 18.03. bis zum 20.03. bin ich dann wieder in Hamburg und mache eine Gastgeber Neuaufsteigerschulung. Irgendwann dazwischen muss ich noch die Italienische Aufstiegsuntersuchung absolvieren und dann geht es am 21.03. auch schon los.

Es kommt eine sehr, sehr aufregende Zeit auf mich zu und ich kann es kaum erwarten, euch von allem was ich so erlebe zu berichten.

Danke für’s Lesen ! 🙂

Sea you soon,

Eure Saskia ♡⚓️

Hier sind nochmal meine drei Routen im Überblick:

1: Kanaren und Madeira

2: Von Teneriffa nach Barcelona

3: Mediterrane Schätze ab Barcelona

⚓️ Ahoi ihr Lieben

⚓️ Ahoi ihr Lieben

Ich bin zurück 😋

Und ich nehme euch mit auf eine neue Reise. 

Mittlerweile bin ich 20 Jahre alt, habe mein Abitur gemacht und drei Semester lang Architektur in Darmstadt studiert. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich noch nicht bereit bin, meinen Anker zu werfen und noch ein bisschen um die Welt reisen möchte. Deshalb heißt es für mich bald: Leinen los!

Ich habe mich bei AIDA Cruises als Kids und Teens Trainee beworben und gestern meine Zusage bekommen.

Da mein Blog über mein Auslandsjahr in Amerika vor einigen Jahren so gut bei euch angekommen ist, möchte ich hiermit gerne in Runde 2 starten und euch auf mein Abenteuer AIDA mitnehmen. 

Ich freue mich, hiermit meine Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten und eventuelle AIDA-Interessierte über das Leben und Arbeiten an Bord informieren zu können.

Sea you soon, 

Eure Saskia ⚓️ ♥️